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Rothenthurm

Das Hochtal der Biber

Rothenthurm liegt in einem auf rund 900 Meter gelegenen Hochtal mit ausgedehnter Moorlandschaft. Das Hochmoor von Rothenthurm ist von nationaler Bedeutung und gehört zu den schützenswerten Landschaften. Es wird mäanderartig in vielen Schlangenwindungen von der Biber durchflossen.

Im Jahre 1018 ging das Hochtal «altun Matta» (heute Altmatt) als Schenkung von Heinrich II an das Kloster Eisiedeln. Damit begannen auch die Streitigkeiten zwischen Schwyz und Einsiedeln. Um das Jahr 1300 sind die ersten Niederlassungen der Gebrüder Ulminer und der Familie Imfeld urkundlich erwähnt. 1310 wurde quer übers Tal eine Letzimauer errichtet und 13 Jahre später mit Ecktürmern an beiden Enden versehen. Einer davon ist bis heute erhalten geblieben, hat dem Dorf den Namen gegeben und ziert das Gemeindewappen.

1892 wurde die mächtige Pfarrkirche St. Antonius eingeweiht. Man sagt, dass die Rothenthurmer unbedingt eine um ein paar Zentimeter längere Kirche wollten als die Schwyzer. Seit 1905 fassen die Seegemeinden Horgen, Thalwil, Rüschlikon und Kilchberg ihr Trinkwasser im Hochtal von Rothenthurm.

Ursprünglich war Rothenthurm eine Bauerngemeinde. Viel war aber wegen des rauhen Klimas und dem Moorboden nicht zu verdienen. Willkommenen Verdienst brachte 1891 der Bau der Südostbahn. In den Kriegsjahren betrieb man zur Gewinnung von Heizmaterial das «Turpnen» (Torfstechen). Im Winter war bis 1960 das «Ischnä» verbreitet. Dabei wurde aus gestauten Weihern Eis gesägt, in Eiskellern gelagert und im Sommer an die Brauereien verkauft.
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