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Bergsturzspur

Route
Themenweg
Länge
6.7 km
Dauer
3 ½ h
Bergsturzspur
Das Mahnmal des Goldauer Bergsturzes.
Foto: Erhard Gick, Schwyzer Wanderwege
Bergsturzspur
Im Bereich der Ober Hütte läuft man auf Nagelfluh. Rechts oben ist ein Teil des Abbruchs sichtbar.
Foto: Erhard Gick, Schwyzer Wanderwege
Bergsturzspur
Das Ziel ist bald erreicht. Es geht auch schon mal über redige Weglein zum Gipfel.
Foto: Erhard Gick, Schwyzer Wanderwege
Bergsturzspur
Schönwetterstimmung vom Spitzobüel mit der Rigi, unten das Dorf Arth, der Zugersee und rechts Immensee.
Foto: Erhard Gick, Schwyzer Wanderwege
Bergsturzspur
Die Landschaft ist hier einzigartig.
Foto: Erhard Gick, Schwyzer Wanderwege
Bergsturzspur
Beim Spitzibüel wird der Abbruch sichtbar.
Foto: Erhard Gick, Schwyzer Wanderwege
Bergsturzspur
Blick auf Arth und Zugersee.
Foto: Erhard Gick, Schwyzer Wanderwege
Bergsturzspur
Wegabschnitt im Härzigwald
Foto: Erhard Gick, Schwyzer Wanderwege
Bergsturzspur
Blick auf Rigi, Arth und den Zugersee.
Foto: Erhard Gick, Schwyzer Wanderwege
Bergsturzspur
Ein Blick auf den Abbruch, den Lauerzersee udn den Schwyzer Talkkessel. Hinten der Muotathaler Bergkranz.
Foto: Erhard Gick, Schwyzer Wanderwege
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Goldau - Gribsch - Gnipen - Wildspitz      

Die abwechslungsreiche Tour führt durch das Goldauer Bergsturzgebiet. Entdecken Sie den Orchideenreichtum entlang des Pfades.

Die «Bergsturzspur» zum Rossberg ist eng mit dem 2. September des Jahres 1806 verknüpft. An diesem verhängnisvollen Datum glitten gigantische Felsmassen von den Hängen des Westgipfels des Rossberggrates auf einer Ton- und Mergelschicht zu Tale und begruben 102 Häuser unter sich. 457 Menschen fanden dabei den Tod. Heute ist das Gebiet des Goldauer Bergsturzes ein kantonales Pflanzenschutzreservat. Im gigantischen Rutschgebiet bekamen Pflanzen, die in der üblichen Waldlandschaft nicht gedeihen können, eine Entwicklungschance. Dazu gehören auch seltene Orchideenarten wie beispielsweise der Frauenschuh.

Oben angelangt, können Sie den Goldauer Bergsturz bewundern. Es ist kaum vorstellbar, welche gewaltigen Kräfte hier gewirkt haben. Vom Gnipen geht es schliesslich auf den Wildspitz, wo Sie den wunderschönen Rundblick geniessen sollten.

 

Hinweise

Damit sich auch zukünftige Generationen an der Natur erfreuen können, bitten wir Sie, Ihren Abfall wieder mit nach Hause zu nehmen. Danke.

Technische Details

Art der Tour
Themenweg
Start der Tour
Goldau Bahnhof SBB
Ende der Tour
Gnipen / Wildspitz
Schwierigkeit
Mittel
Kondition
4 / 6
Aufstieg
1108 m
Abstieg
50 m
Beste Jahreszeit
April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Wegbeschreibung

Goldau Bahnhof (506 m) - Gribsch (906 m) - Gnipen (1566 m) - Wildspitz (1579 m)                     

Sicherheitshinweise

Halten Sie auf dem Gnipen Sicherheitsabstand zum Abbruch.

 

 

Literatur

Der Goldauer Bergsturz - seine Zeit und sein Niederschlag. Von Josef N. Zehnder, Goldau, 1988 (dritte, stark erweiterte Auflage). Erhältlich für Fr. 10.00 im Bergsturzmuseum

Ausrüstung

Wanderschuhe mit gutem Profil oder Trekkingschuhe, Regenjacke, Getränk und eventuell Stöcke.

Tipp des Autors

Ich empfehle vor dem Abmarsch einen Abstecher in den Natur- und Tierpark Goldau Tierpark Goldau oder ins Bergsturzmuseum.

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Gut zu wissen

Parken

In Goldau stehen Ihnen gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.

Wir empfehlen jedoch ÖV statt Auto: Zurücklehnen, Geniessen und erst noch etwas Gutes für die Umwelt tun.

Anreise / Rückreise

Mit dem PW Autobahn A4, bis Ausfahrt Goldau, dann ins Zentrum von Goldau.

Erreichbar mit Bus und Bahn
Ja
Öffentliche Verkehrsmittel

Die Anreise gestaltet sich mit Bahn und Bus. Hier gehts zum Fahrplan der SBB