spinner

Mit Ausdauer zur Chinzig Chulm

Route
Wandern
Länge
27.7 km
Dauer
10 h
Mit Ausdauer zur Chinzig Chulm
Die Alp Chinzertal ennet dem Kinzigpass
Foto: Korporation Uri, CC BY, urneralpen.ch
Mit Ausdauer zur Chinzig Chulm
Die Galtenebnet im Bisisthal, die zu Bürglen (URI) gehört
Foto: Korporation Uri, CC BY, urneralpen.ch
Mit Ausdauer zur Chinzig Chulm
Die Alp Wängi zuhinterst im Bisisthal
Foto: Korpoartion Uri, CC BY, urneralpen.ch
Mit Ausdauer zur Chinzig Chulm
Die Hütten der Alp Rindermatt ennet dem Chinzig
Foto: Korporation Uri, CC BY, urneralpen.ch
×

Der Geheimtipp vom Schwarzenbach, Bisisthal ins Hinterthal, Muotathal.

Die Chinzig Chulm ist aktuell zum Geheimtipp unter Bikern geworden. Zwar schon vor über 4000 Jahren begangen, tritt der Passübergang erst mit dem Durchzug des russischen Generals Suworow 1799 in die Geschichte ein. Obwohl der Pass beidseits auf direktem Weg erreichbar ist, kann mit dieser Wanderung eine Ausdauerleistung erbracht und der Aufstieg vom Bisistal her angegangen werden. Oberhalb des Restaurants Schwarzenbach zweigt rechts eine Bergstrasse ab. Auf dieser gelangen wir auf die 1350 m hoch gelegene, bei der Grenzbereinigung den Urner zugeteilte Alp Galtenäbnet. Mit der Kapelle und den Hütten ergibt das Alpdörfchen ein malerisches Bild auf der durch Moore geprägten Hochebene. Beim Aufstieg verlassen wir die Strasse und nehmen ab dem Stäfeli den rot markierten Älplerpfad, der uns auf Galtenäbnet führt.

Der Weg zur Rindermatt, etwa auf gleicher Höhe wie Galtenäbnet, ist durch einen kleinen Passübergang, einem Höhenweg und einer eindrücklichen Moorlandschaft sehr abwechslungsreich. Die Aussichts einerseits auf die Schwyzer- und Glarnerseite mit Pfannenstock, Grisset, Bös Fulen, Glärnisch und anderseits auf die Urnerseite mit der Chaiserstockkette und dem Uri Rotstock ist erwähnenswert. Obwohl eine Alpstrasse nach Rindermatten führt, folgen wir dem markierten Weg auf den Chinzig. Dort macht ein Täfelchen beim Wegweiser darauf aufmerksam, dass der Abstieg auf dem Suworow-Weg erfolgt. Man hat die Möglichkeit, auf der Strasse zu gehen oder den alten Weg zu wählen, der häufig in der Nähe des Hüribachs verläuft und vorbei an Quellen und alten Siedlungsplätzen führt.

Auf der Schlussetappe vom Liplisbüel hinunter nach Muotathal sind es die tief ausgewaschenen Schluchten des Hüribachs, die tosenden Wasserfälle und Gletschermühlen, sowie der mystische Wald, die einen die Müdigkeit dieser langen Tour vergessen lassen.

Technische Details

Art der Tour
Wandern
Schwierigkeit
Unbekannt
Kondition
0 / 6
Aufstieg
1665 m
Abstieg
2015 m
Beste Jahreszeit
April, Mai, Juni, Juli, August, September
Export
GPX Download

Höhenprofil anklicken

Gut zu wissen

Anreise / Rückreise

Mit dem PW Richtung Schwyz fahren, dann der Beschilderung ins Muotathal folgen. Von dort der Beschilderung Richtung Schwarzenbach/Bisisthal folgen.

Erreichbar mit Bus und Bahn
Nein
Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Schwyz, Bahnhof. Von dort geht es weiter mit dem Bus Nr. 1 ins Muotathal.